Mitten in der Nacht des 16. Juli 2025 hieß es für uns: Abfahrt Richtung Flughafen. Wir, eine Gruppe von zehn jungen Menschen, waren schon Tage und Wochen zuvor voller Vorfreude, Aufregung und Neugier auf unsere gemeinsame Reise nach Togo. Je näher wir unserem Ziel kamen, desto größer wurde die Freude, aber auch einige Sorgen mischten sich darunter. Die meisten von uns waren vorher noch nie in Togo, weshalb wir uns kaum vorstellen konnten, was uns erwarten würde.

In Deutschland hatten wir uns zwar einige Male getroffen, um uns auf die Reise vorzubereiten, doch trotzdem waren wir völlig überwältigt, als wir schließlich in Lomé ankamen. Die warme Luft, die vielen Geräusche und ein kleiner Bulli, in den wir uns alle inklusive unseres Gepäcks quetschten, um nach Tsévié zu fahren. Während der gesamten Fahrt waren wir sprachlos und schauten staunend aus dem Fenster auf die Straßen voller Roller und überladener Autos. Als wir dann beim CFPR tanzend und singend in Empfang genommen wurden, waren alle Sorgen verschwunden. In diesem Moment wussten wir, es wird eine unvergessliche Zeit.

Am ersten Morgen stand nach ausreichend Erholung zunächst ein erstes Kennenlernen auf dem Programm. Danach ging es direkt auf eine Erkundungstour durch die Umgebung, natürlich wurden auch viele Kokosnüssen und Früchten am Straßenrand probiert. Immer wieder staunten wir darüber, wie scheinbar alles Mögliche mühelos auf dem Kopf transportiert werden kann. Wir versuchten auch uns daran, allerdings eher mit geringem Erfolg.

Anschließend nahm uns unser lieber Freund Pap‘kul mit zu seiner Ananasfarm und zeigte uns, wie diese angebaut werden. Wir durften selbst mit anpacken und einige Pflanzen setzen. Seitdem können wir mit Sicherheit sagen, dass Ananas in Togo am besten schmecken.

Die nächsten Tage waren eine echte Reizüberflutung. Umso dankbarer waren wir dafür, dass unsere Freunde aus Togo uns überallhin begleiteten. Wir wissen bis heute nicht, wie wir die Einkäufe auf dem Markt sonst überstanden hätten. Die vielen Roller, die Menschenmengen, die zahlreichen Verkäufer und die unterschiedlichsten Gerüche werden uns wohl noch lange im Gedächtnis bleiben.

Da nur eine von uns fließend Französisch sprach, wurde sie schnell zur festen Dolmetscherin unserer Gruppe. Der Rest verständigte sich mit Gesten, Improvisation und viel Humor.

Der erste Sonntag der Reise wurde mit einem Gottesdienst gestartet. Obwohl es auch ein katholischer Gottesdienst war, waren wir sehr beeindruckt. Die bunten Kleider und die Gesänge sind nicht mit katholischen Gottesdiensten hier zu vergleichen, trotzdem konnten wir gut folgen, da die Abläufe sich überall ähneln.

Am Nachmittag warfen wir uns in Sportkleidung für ein Fußballturnier. Auf einem steinigen und staubigen Boden war das deutlich anstrengender als wir dachten.

Abends saßen wir oft zusammen, tranken Bier oder Sodabi und tauschten Geschichten aus. Es waren wundervolle Abende, an denen manchmal bis in die Nacht gemeinsam getanzt, gesungen und gelacht wurde.

Neben unseren Erkundungen verbrachten wir viel Zeit in der Bibliothek. Dort wurden uns verschiedene Angebote und Projekte für Kinder und Jugendliche aus der Umgebung vorgestellt. Besonders schön war es, Zeit mit den Kindern zu verbringen, mit ihnen zu spielen und sie kennenzulernen. Wir haben sie sehr schnell ins Herz geschlossen.

Außerdem gab es mehrere Sitzungen, in denen wir über zukünftige Projekte des CFPR und die Partnerschaft gesprochen haben. Unter anderem ging es darum, dass ein Augenarzt aus Tsévié regelmäßig in die Bibliothek kommen soll, um den Menschen vor Ort Augenuntersuchungen zu ermöglichen.

Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch einer Hähnchenfarm. Es war sehr interessant, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen landwirtschaftlichen Betrieben in Togo und Deutschland zu sehen.

In der zweiten Woche fuhren wir in das Dorf Wli und besuchten dort ein Waisenhaus. Leider konnten nicht alle von uns daran teilnehmen, da unsere Mägen das Essen doch nicht so gut vertrugen, wie wir zunächst gedacht hatten. Den meisten ging es jedoch schnell wieder besser, sodass nicht allzu viel verpasst wurde.

Als es zum Meer nach Lomé ging, waren zum Glück wieder alle dabei. Die frische Meeresluft und die Ruhe am Wasser taten uns sehr gut. Die Wellen waren so groß, dass wir es uns auch nicht nehmen ließen, im Meer zu schwimmen.

Am nächsten Tag waren wir auf der Hochzeit von Béni, dem Koordinator des CFPRs, eingeladen. Um nicht allzu stark aufzufallen, haben wir uns vorher togoische Gewänder aus bunten Stoffen schneidern lassen. Die Gewänder sind auf jeden Fall ein schönes Andenken an die Reise sein.

Ein besonderes Highlight unserer Reise war der Kurztrip nach Kpalimé. Die dreistündige Fahrt im überfüllten Bulli, teilweise mit starken Magenproblemen, brachte uns an unsere Grenzen. Umso größer war die Erleichterung, als wir endlich im Hotel ankamen. Den Pool nutzten wir direkt, um uns zu erholen und gleichzeitig zu versuchen, die Schwimmkünste unserer togoischen Freunde zu verbessern.

In Kpalimé wanderten wir zu einer heiligen Fledermaushöhle im Regenwald. Einige von uns bewiesen dabei großen Mut und krochen durch die engsten Schächte der Höhle. Anschließend nahmen wir an einer botanischen Führung teil, bei der uns viel Interessantes über die Pflanzenwelt erklärt wurde. Wir probierten Kakaobohnen und zeichneten mit Naturfarben Tattoos auf die Haut. Es war beeindruckend, wie aus Pflanzen und anderen Naturprodukten richtige Kunstwerke entstehen können.

Der letzte Tag in Kpalimé begann mit einem Ausflug zu einem Wasserfall. Unter einem Wasserfall mitten im Regenwald zu baden, war nicht nur eine willkommene Abkühlung, sondern vor allem ein unvergessliches Highlight unserer Reise. Danach trafen wir uns mit einigen deutschen Freiwilligen, um uns über ihre Arbeit und Erfahrungen in Togo auszutauschen. Außerdem lernten wir ein großartiges Projekt kennen: nachhaltige Stoffbinden aus recycelten Materialien, die Mädchen und Frauen einen besseren Zugang zu Menstruationsprodukten ermöglichen sollen. Nach diesem spannenden Austausch ging es zurück nach Tsévié.

Da wir bis dahin schon öfter Sodabi getrunken hatten, wurde uns in einem Dorf gezeigt, wie aus Palmen Schnaps hergestellt wird. Dort wurden wir noch weiter herumgeführt, sahen einen kulturellen Chor beim Singen und Tanzen zu und versuchten uns selbst an den Tänzen, leider aber nicht annähernd so gut wie die Gruppe.

Der letzte Ausflug unserer Reise führte uns erneut nach Lomé, wo wir ein ehemaliges Sklavenhaus aus der Kolonialzeit besichtigten. Es war sehr bedrückend, sich vorzustellen, welches Leid dort geschehen ist.

Das Ende unserer Reise rückte immer näher, doch eine Sache mussten wir unbedingt noch gemeinsam machen: Fufu kochen. Nachdem wir es in Kpalimé gegessen hatten, war uns nicht bewusst, wie aufwendig dieses Gericht ist. Einkaufen auf dem Markt, Gemüse schneiden, Yamswurzeln kochen und stampfen, das Ganze nahm fast den ganzen Tag in Anspruch. Aber es hat sich gelohnt. Es war unglaublich lecker.

Dann kam auch schon der letzte Abend und der sollte noch einmal besonders schön werden. Es wurden Tänze aufgeführt und auch wir zeigten ein paar deutsche Tänze. Wir feierten bis tief in die Nacht, weil niemand wollte, dass dieser Abend endet.

Nachdem wir am nächsten Tag unsere Sachen gepackt hatten, hieß es Abschied nehmen. Zu Beginn der Reise hätten wir nie gedacht, wie schwer uns dieser Abschied fallen würde und wie viele Tränen fließen würden.

Die drei Wochen, in denen wir unfassbar viel erlebt haben, haben uns als Gruppe zusammengeschweißt. Wir wurden von Bekannten, fast schon zu einer Familie.

Mit vielen Eindrücken, neuen Freundschaften und Erinnerungen, sind wir zurück nach Deutschland geflogen.

Euer Togo Kreis e.V.

 

Am 14.03.2026 hat unsere Landesversammlung auf dem BDKJ Jugendhof stattgefunden.

Im Zuge der Vorstandswahlen veränderte sich der Landesvorstand auf 7 von insgesamt 8 Positionen: Für den Landesvorsitzenden Lorenz Meyer (Bokern) rückt Christoph Dirks (Bösel) von seinem Beisitzerposten auf. Für die Landesvorsitzende Clara Immeyerhoff (Lastrup) rückt Susanne Block (Altenoythe) von ihrem Posten als Beisitzerin auf. Als stellvertretender Landesvorsitzender wurde Tim Podszus (Rechterfeld) gewählt. Außerdem wurden Louis Garwels (Essen) für die kommenden 2 Jahre als Beisitzer in den Vorstand gewählt. Florian Lüken (Falkenberg) und Anna Abeln (Lüsche) jeweils für 1 Jahr.

Außerdem mussten wir uns von unserer langjährigen Referentin Maria Feldhaus verabschieden. Nach beeindruckenden neun Jahren engagierte Arbeit, die die Arbeit der KLJB im Landesverband Oldenburg maßgeblich geprägt und mit viel Herzblut begleitet hat, schlägt sie nun neue berufliche Wege ein. Für ihren unermüdlichen Einsatz und die vielen wertvollen Impulse möchten wir uns herzlich bedanken.

Gleichzeitig freuen wir uns sehr, mit Elora Emken eine neue Referentin begrüßen zu dürfen. Mit frischen Ideen, Motivation und neuen Blickwinkeln wird sie die zukünftige Arbeit bereichern und weiterentwickeln.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die neue Kooperation mit Heydt. Durch diese Partnerschaft eröffnen sich spannende Möglichkeiten für gemeinsame Projekte. Die Ortsgruppen bekommen in Zukunft einen Ausweis, womit sie Vergünstigungen bei Heydt bekommen können.

Zum Schluss wurden dann natürlich noch die jährlichen Preise verliehen. Die KLJB Bunnen sicherte sich den Pokal für den stärksten prozentualen Mitgliederzuwachs. Den Preis für die innovativste Veranstaltung hat die KLJB Harkebrügge für ihren Ernteumzug, der im letzten Jahr stattgefunden hat. Der Wanderpokal für die meisten Mitglieder bei der Landesversammlung ging in diesem Jahr an die KLJB Essen, welche mit 15 Personen zu der Versammlung erschienen ist.

Auch das kommende Jahr hält wieder besondere Aktionen bereit: Mit der „Ballenballerei“ am 05.09.26 erwartet uns ein gemeinschaftliches Highlight, das Spaß und Teamgeist in den Mittelpunkt stellt. Außerdem findet in diesem Jahr wieder der Togo Austausch statt. Zudem planen wir zum Ende des Jahres hin wieder eine Fahrt zum Weihnachtsmarkt.

Wir blicken gespannt auf das Jahr 2026 und freuen uns auf viele neue Erfahrungen, Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse.

Stellungnahme des KLJB Landesvorstands zu Ereignissen bei einer Quizrunde – KLJB engagiert sich gegen rechtsextreme Ideologien

Liebe Mitglieder,

im Februar haben unsere traditionellen Quizrunden stattgefunden, am 13.2.2026 in Altenoythe und Falkenberg. Im Nachgang wurde uns als Landesvorstand der KLJB im Landesverband Oldenburg mitgeteilt, dass es im Rahmen der Veranstaltungen zu rechtsextremen Äußerungen bzw. Gesten gekommen sein soll. Da die Ereignisse stattgefunden haben sollen, als kein Mitglied des Landesvorstands vor Ort war, wurden wir kurzfristig im Anschluss darüber informiert. Diese Nachrichten nehmen wir sehr ernst. Sie bestürzen uns.

Uns als Landesvorstand liegen Informationen dazu vor, welche Ortsgruppen daran beteiligt gewesen sein sollen. Wir sind mit den Ortsvorständen im guten Kontakt. Ebenfalls haben wir beide Sachverhalte bei der Polizei gemeldet, deshalb werden wir in dieser Stellungnahme keine Namen nennen.

Wir als Landesebene stellen unmissverständlich klar: Wir distanzieren uns entschieden von jeglichem nationalsozialistischem Gedankengut, rechtsextremen Ideologien und jeglichen entsprechenden Gesten oder Äußerungen. Solches Verhalten widerspricht zutiefst den Grundwerten unseres Verbandes.

Bereits auf der Landesversammlung 2024 haben wir mit dem einstimmig beschlossenen Positionspapier „Klare Kante gegen Rechtsextremismus“ deutlich gemacht, dass wir aktiv gegen rechtsextreme Tendenzen innerhalb unserer eigenen Strukturen vorgehen und für Demokratie und Menschenwürde einstehen.

Diesem Anspruch werden wir auch in der aktuellen Situation gerecht. In Zusammenarbeit mit den Ortsgruppen haben wir Konsequenzen festgelegt. Diese bestehen zunächst darin, dass die beteiligten Ortsgruppen bis auf Weiteres von Veranstaltungen der Landesebene, wie KLJB Quiz oder KLJB Ball, ausgeschlossen werden. Außerdem erfolgte die direkte Disqualifizierung vom Quiz.

Unser Bemühen, aktiv gegen rechte Tendenzen vorzugehen, beschränkt sich jedoch nicht darauf bei möglichen Vorfällen zu intervenieren. Uns ist es ein Anliegen ebenso proaktiv Bewusstsein für die Gefahren extremistischer Ideologien zu schärfen und unsere Mitglieder darauf zu schulen, auf rechte Argumentationsmuster zu reagieren.

Auf Basis unserer Werte engagieren wir uns als Teil der Gesellschaft. Wir möchten eine Atmosphäre schaffen, in der sich alle Menschen willkommen und sicher fühlen. Daher ist unser Appell an unsere Mitglieder: Stellen wir uns zusammen klar gegen rechtes Gedankengut.

 

Euer KLJB Landesvorstand

 

 

Am 15.03.2025 hat unsere Landesversammlung auf dem BDKJ Jugendhof in Vechta stattgefunden.

Im Zuge der Vorstandswahlen veränderte sich der Landesvorstand auf 5 von insgesamt 8 Positionen: Für den Landesvorsitzenden Felix Kathmann (Lastrup) rückt Lorenz Meyer (Bokern) von seinem Beisitzerposten auf. Für die Landesvorsitzende Mareike Gerdes (Varrelbusch) rückt Clara Immeyerhoff (Lastrup) von ihrem Posten als Stellvertreterin auf. Damit wurden die langjährigen Vorsitzenden des KLJB-Landesverbandes verabschiedet. Die ehemalige FSJlerin Maire Kolhoff (Visbek) wurde zur neuen stellvertretenden Landesvorsitzenden in den Vorstand gewählt. Als neue Beisitzerin für die kommenden 2 Jahre wurde Susanne Block (Altenoythe) in den Vorstand gewählt. Beisitzer Niklas Schrandt (Thüle) wurde als Beisitzer für ein erneutes Jahr wiedergewählt.

Die neue Vorsitzende Clara Immeyerhoff verabschiedet Mareike Gerdes mit einer Laudatio und der neue KLJB-Vorstand bedankt sich durch die Übergabe von Präsenten für die langjährige Arbeit im Vorstand. Auch Felix Kathmann wird durch Stellvertreter Andreas Meyer eine Laudatio gehalten, sowie durch die Übergabe von Geschenken für seine lange Vorstandszeit gedankt. Zudem wurden beide für ihr langes Engagement, Mareike Gerdes nach 4 Jahren als Vorsitzende und Felix Kathmann nach 6 Jahren als Vorsitzender, zu Ehrenvorstandsmitglieder gewählt.

Der ehrenamtliche Geschäftsführer Bernd Tepe hat, nun nach 50 Jahren zum letzten Mal, eine verantwortungsbewusste, gepflegte Haushaltung vorgestellt. Dann erfolgte die Verabschiedung von Bernd Tepe als Geschäftsführer und die Übergabe an Felix Klugmann (Ehrenvorsitzender), welcher den Posten der Geschäftsführung übernehmen wird. Bernd Tepe überreichte ihm symbolisch sein Kassenbuch. Zum Abschluss wurden noch ein paar Dankesworte an Bernd Tepe und auch an Felix Klugmann gerichtet.

Darüber hinaus wurde die Kreisebene (Kreisvorstände Vechta und Cloppenburg) abgeschafft, im gleichen Zuge dann auch das Landespräsidium als Verknüpfungsstelle. Für die Veranstaltungen auf überörtlicher Ebene wurde dafür der neue „Arbeitskreis Aktion“ ins Leben gerufen. Dort können sich junge Menschen aus den Ortsgruppen ehrenamtlich engagieren und Veranstaltungen auf überörtlicher Ebene mit planen und durchführen. Es wurde auf der Landesversammlung eine WhatsApp Gruppe geteilt, der Interessierte beitreten konnten. Bereits nach kurzer Zeit haben sich schon viele Leute gefunden, die Lust haben sich zu beteiligen.

Außerdem wurde beschlossen, dass die aktuell bestehenden Mitgliedsausweise abgeschafft werden. Stattdessen, so die verabschiedete Idee: Soll es „Ortsgruppenausweise“ geben, damit die Ortsgruppen bei Aktionen oder Ausflügen Rabatte bekommen. Als Einzelperson ist dies ab jetzt nicht mehr möglich.

In den Pausen haben dann noch einige Arbeitskreise sowie der Landesvorstand und die Bundesebene Stehtische mit Infomaterial aufgestellt, an denen Interessierte das Gespräch suchen konnten.

Zum Schluss wurden dann natürlich noch die jährlichen Preise verliehen. Die KLJB-Visbek sicherte sich den Pokal für den stärksten prozentualen Mitgliederzuwachs (56% mit 34 auf 56 Mitglieder). Den Preis für die innovativste Veranstaltung hat die KLJB-HoKeBü für ihr Seifenkistenrennen und eine eigene Blutspendenaktion bekommen. Der Wanderpokal für die meisten Mitglieder bei der Landesversammlung ging in diesem Jahr an die KLJB-Lastrup, welche mit 9 Personen zu der Versammlung erschienen ist.

Zum Abschluss wurde dann noch angekündigt, dass es in diesem Jahr für das Jubiläum, noch einige besondere Aktionen wie eine Bollerwagentour, eine Fahrt zum Weihnachtsmarkt und einen Ausflug in die Skihalle geben wird.

Die Katholische Landjugendbewegung im Landesverband Oldenburg feiert 2025 ihr 75-jähriges Bestehen.

Anlässlich dieses 75. Jubiläums hat der KLJB Landesvorstand am 15.02.2025 einen festlichen Ball im Festzelt Lastrup veranstaltet. Dem Ball direkt vorausgegangen, feierten bereits einige KLJB-Mitglieder die Jubiläums-Messe, welche Weihbischof Wilfried Theising in der St. Petrus Kirche Lastrup gehalten hat. Zum Eröffnen des Jubiläumsballs sind rund 1100 Gäste zum offiziellen Teil erschienen. Darunter Weihbischof Wilfried Theising, die Bundestagsabgeordnete der CDU Silvia Breher, und KLJB-Geschäftsführer Bernd Tepe. Dieser geht nach 50 Jahren Geschäftsführung in den Ruhestand und hat dafür die goldene Verdienstmedaille des Offizialats Vechta überreicht bekommen. Der Abend wurde, inklusive einer Verlosung, einigen Reden und der Überreichung der goldenen Verdienstmedaille an Bernd Tepe, von Markus Fröhle moderiert.

Für die Gäste gab es ein großes Buffet und eine Tombola mit tollen Preisen, wie einem Makita Radio, einem Kicker und als Hauptpreis ein unterschriebenes Werder Bremen Trikot mit 2 VIP Tickets für das nächste Spiel. Der Erlös aus dem Losverkauf ist an die wohltätige Einrichtung „Kjells Wunderland e.V.“ in Cloppenburg gespendet worden, welche sich für Kinder, die an Krebs erkrankt sind, einsetzt. Nach dem offiziellen Teil kamen dann noch rund 600 weitere KLJB-Mitglieder und Freunde, um das Jubiläum gebührend zu feiern. Es war ein überragender Abend!

Auch in diesem Jahr haben sich die Ortsgruppen wieder fleißig bei dem jährlichen KLJB-Ortsgruppenquiz bewiesen. Im Februar startete das Quiz mit der ersten Quizrunde und endete im März mit der dritten Runde. Nach langem Raten und Rätseln haben es dann folgende 10 Ortsgruppen in die nächste Runde zum Kreisquiz geschafft: Bevern, Nikolausdorf, Lastrup, Halen, Varrelbusch, Bösel, Emstek, Holdorf, Bethen und Höltinghausen.

Am 09.05. fand dann das Kreisquiz zwischen den oben genannten Ortsgruppen im Saal Waikiki in Cappeln statt. Dieses wurde von dem neuen Arbeitskreis Aktion geplant und durchgeführt. Auch der Landesvorstand hat den Ortsgruppen, im Zuge der Klausurtagung, einen Besuch abgestattet und sie beim Quizzen angefeuert. Es war ein sehr erfolgreicher Abend.

Den 3. Platz hat die Ortsgruppe Holdorf belegt, den 2. Platz die KLJB-Emstek und den 1. Platz hat sich die KLJB-Bevern gesichert.

Am 13.06.2025 ging es dann weiter mit dem Niedersachsenquiz, das im Gasthof Tiemerding in Hausstette stattgefunden hat. Auch hier war der Landesvorstand und einige des Niedersachsenvorstandes vertreten und gemeinsam haben sie die Ortsgruppen aus den Verbänden Osnabrück und Oldenburg durch den Abend geführt.

Den 3. Platz hat die KLJB-Emstek belegt, den 2. Platz die KLJB-Dersum und den 1. Platz hat die KLJB-Nikolausdorf erreichen können, mit einem zweiten Sieg in Folge.

Vielen Dank an alle Ortsgruppen, für ihre Beteiligung und herzlichen Glückwunsch an die Sieger!

 

Stellungnahme des KLJB Landesvorstands zu Ereignissen bei einer Quizrunde – KLJB engagiert sich gegen rechtsextreme Ideologien

Das KLJB-Quiz ist eine landesverbandsweite Veranstaltung, bei der die teilnehmenden Ortsgruppen auf zwei Quizebenen (drei Ortsgruppen-Quizrunden und eine Kreis-Quizrunde) gegeneinander antreten. Die besten Ortsgruppen qualifizieren sich für das Niedersachsen-Quiz, das von der KLJB Niedersachsen ausgerichtet wird.

Im Nachgang einer Ortsgruppen-Quizrunde im Februar 2025 wurde dem Landesvorstand der KLJB im Landesverband Oldenburg mitgeteilt, dass es im Rahmen der Quizrunde durch zwei Mitglieder zu rechtsextremen Gesten in Form des Hitlergrußes gekommen sein soll.

Als Landesebene des Verbands distanzieren wir uns entschieden vom Nationalsozialismus und verurteilen es, wenn solche Gesten gezeigt werden. Nach Kenntnisnahme haben wir uns umgehend sorgfältig mit den Schilderungen befasst. Dabei wurde auch mit den Beteiligten gesprochen. Die o.g. Mitteilung bezieht sich auf Einzelpersonen. Es gibt keine Anzeichen für die Beteiligung weiterer Personen oder einer gesamten Ortsgruppe. Vielmehr wurde uns berichtet, dass sich alle Umstehenden irritiert gezeigt und das Verhalten verurteilt haben sollen.

Der Landesvorstand hat die Ereignisse der Polizei gemeldet, die nun Ermittlungen eingeleitet hat.

Die KLJB steht für christliche Werte. Wir engagieren uns für Nächstenliebe, Toleranz und Respekt gegenüber allen Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, Religion oder Weltanschauung. Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und rechte Ideologien haben in unserer Gemeinschaft keinen Platz und widersprechen zutiefst unseren Grundprinzipien. Das macht auch der einstimmige Beschluss des Positionspapiers „Klare Kante gegen Rechtsextremismus“ auf der Landesversammlung 2024 deutlich.

Wir sind als KLJB in diesem Thema auch präventiv tätig. Wir möchten proaktiv das Bewusstsein für die Gefahren extremistischer Ideologien schärfen. Dafür schulen wir unsere Mitglieder darin, auf rechte Argumentationsmuster und Verhaltensweisen reagieren zu können, zuletzt am 23. Januar in einer Veranstaltung „Argumentieren gegen Stammtischparolen“.

Die KLJB möchte Ort einer gelebten basisdemokratischen Partizipation sein. Wir appellieren an alle unsere Mitglieder, sich klar gegen Rechts zu positionieren und sich für die Werte des Verbands zu engagieren.

Der Landesvorstand

 

Die KLJB Niedersachsen hat am vergangenen Sonntag (05. Mai) ein politisches Frühschoppen zur anstehenden Europawahl veranstaltet. In den Hallen der Erzeugergemeinschaft Hümmling in Lorup kamen am Sonntagmorgen etwa 100 Landjugendliche zusammen, um sich über die Europapolitik auszutauschen.

Neben einem „Get-Together“ bei Bratwurst und kühlen Getränken, das die Ortsgruppe Lorup organisierte, war das Highlight eine Podiumsdiskussion mit den folgenden fünf Europakandidaten:

  • Jens Gieseke MdEP, CDU
  • Tiemo Wölken MdEP, SPD
  • Viola von Cramon MdEP, Grüne
  • Oliver Lahrmann, FDP
  • Stefan Niemeier, Volt Deutschland

Das Podium unter der Moderation von Greta Außel und Torben Kessen klapperte dabei einige Themenfelder ab: Zunächst wurde darüber gesprochen, wie die zukünftige Zusammenarbeit der Staaten in Europa aussehen könnte. Danach ging es um die Mobilität im ländlichen Raum und um die Zukunft der Landwirtschaft vor Ort. Nach einer Pause folgt eine kurze Schnellfragrunde, in der sich die Politiker schnell zu einigen provokanten Fragen positionieren mussten. Außerdem war noch Zeit für Publikumsfragen, wo es um den Wolf in Niedersachsen sowie den Umgang mit rechtsextremen Parteien ging.

Nach der Podiumsdiskussion war noch Zeit, um die Veranstaltung gemütlich ausklingen zu lassen. Vielen Dank an alle Besucher sowie der EZG Hümmling für das Stellen der Location und die Ortsgruppe Lorup für das Organisieren der Bewirtung!

Am vergangenen Wochenende (26. und 27. April) fand die Landesversammlung des BDKJ auf dem Jugendhof in Vechta statt. Neben Anträgen und Finanzberichten standen aus KLJB-Sicht einige ganz besondere Highlights auf der Tagesordnung.

Hendrik Echtermann (Teddy) und Alexander Gelhaus erhielten für ihr Engagement in der Landjugend und im BDKJ die Ehrengabe. Vielen Dank an euch nochmal an dieser Stelle für euren Einsatz! Ihr habt es euch verdient!

Alexander Gelhaus (links) und Teddy Echtermann freuten sich über die Auszeichnung mit der BDKJ-Ehrengabe.

Zudem standen Wahlen auf der Agenda. Wir sagen herzlichen Glückwunsch an Anna Lübbe (KLJB Langförden) und Doro Niehaus (KLJB Höltinghausen) zu euren neuen Positionen im BDKJ Landesvorstand. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.?

Sophia Möller (links) gratulierte Doro Niehaus zur Wahl.

Leider scheiden Lukas Ostendorf, Sophia Möller und Christina Krogmann nach jahrelanger Arbeit aus dem Vorstand aus. An dieser Stelle sagen wir nochmal ein herzliches Danke für die gute Zusammenarbeit und euren Einsatz. Ihr seid großartig!

Wir wünschen dem neuen BDKJ-Vorstand viel Spaß und Erfolg!☺️

Große Freude bei den Landjugendlichen aus Bevern: Am vergangenen Freitag (26. April) konnten sie das diesjährige Kreisquiz im Saal Vaske-Thölking in Elsten für sich entscheiden.

Die weiteren Ergebnisse:

  • 1. Bevern
  • 2. Höltinghausen
  • 3. Varrelbusch
  • 4. Markhausen
  • 5. Halen
  • 6. Holdorf
  • 7. Nikolausdorf
  • 8. Schwichteler
  • 9. Garrel
  • 10. Bethen
  • 11. Visbek
  • 12. Cappeln

Nach dem offiziellen Teil des Quiz‘ ließen die Landjugendlichen den Abend im Saal noch zusammen ausklingen. Die besten 7 Ortsgruppen haben sich unterdessen für das Niedersachsen-Quiz am 31. Mai in Eggermühlen qualifiziert. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an die Kreisvorstände Cloppenburg und Vechta für die Organisation!